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Elektrosmog und Hormonstörungen |
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Elektromagnetische Strahlung von Handys, Sendemasten, elektrischen Geräten und der neuen drahtlosen Technologie beeinträchtigt unsere Gesundheit, indem hormonelle und andere körperliche Vorgänge gestört werden, und zwar manchmal so stark, dass eine Krebserkrankung ausgelöst werden kann.
Dr. Sherrill Sellman
Vor mehr als einem Jahrzehnt wurde in der englischen nexus-Ausgabe mein erster Artikel veröffentlicht ("Hormone Heresy", Vol. 3, Nr. 4-5), in dem ich mich mit dem gefährlichen Enthusiasmus auseinandersetzte, mit dem der Hormonhaushalt von Frauen durch die Medizin in Form von Hormontherapien und Anti-Baby-Pillen beeinträchtigt wird. Inzwischen wird allgemein anerkannt, dass diese Medikamente schädlich sind und weltweit zu Gesundheitsproblemen (und Todesfällen) bei Frauen führen. Ich forsche, schreibe und referiere weiterhin zum Thema hormonelle Gesundheit von Frauen, um die vielen Legenden und Fehlinformationen aufzudecken und die Wahrheit zu verbreiten. Die Tatsache, dass wir Elektrosmog unweigerlich ausgeliefert sind, beeinträchtigt unsere Gesundheit in vielfältiger Weise. In dem folgenden Artikel geht es um eine weitere wichtige, jedoch selten beachtete Folge: Elektrosmog: seine Auswirkungen auf die hormonellen Abläufe bei Frauen und Männern. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass Elektrosmog die Hormone extrem stark in ihrer Funktion beeinträchtigt.
Unsere verkabelte und kabellose Welt Als Thomas Edison im Jahr 1879 die erste Glühbirne anschaltete, war dies ein bedeutender Augenblick für die Weltgeschichte. Das Umlegen dieses Schalters veränderte unsere Welt für immer, und zwar radikal. Das Zeitalter des elektrischen Stroms war angebrochen. Es ist inzwischen unmöglich, sich das Leben im 21. Jahrhundert ohne diese Energiequelle vorzustellen, ganz zu schweigen von all der anderen Technologie und den lebenserleichternden Geräten, die daraus hervorgegangen sind. Doch nicht einmal der Genius Edison war in der Lage vorherzusehen, welche weltweiten gesundheitlichen Probleme aus seiner Erfindung erwachsen würden. Stromleitungen, Sendemasten, Kabel und Apparate erzeugen elektrische und magnetische Felder - unsichtbare Kraftfelder, die jedes mit Strom betriebene Gerät umgeben. Unsere Liebe zu all den elektrischen Helfern hat zur Folge, dass wir heute in einem dichten Nebel von elektromagnetischen Wellen leben, den man elektromagnetische Strahlung (EMR) nennt, und der etwa 100 bis 200 Millionen mal intensiver ist als noch vor 100 Jahren. Das Problem hat sich durch die explosionsartige Vermehrung der drahtlosen Technologie wie etwa bei Handys, Bluetooth, PDAs, Wireless Internet, WLAN (auch WiFi genannt: "wireless fi delity", eine Technologie, die Internetzugang in Flughäfen, Hotels, Cafés und Schulen ermöglicht) sowie durch die Sendemasten noch verschärft, die notwendig sind, um die betreffenden Mikrowellen zu verbreiten. Diese verführerische drahtlose Welt strahlt ein besonderes Spektrum elektromagne-tischer Strahlung aus, das Organismen auf seine ganz eigene Art schädigt. Innerhalb von nur zwei Jahrzehnten hat sich die drahtlose Technologie epidemieartig auf dem Globus verbreitet. Allein in den USA existieren zur Zeit mehr als 236 Millionen Handys, weitere 20 Millionen in Kanada und 19 Millionen in Australien. In Deutschland liegt die Zahl bei über 82 Millionen. Hinzu kommen Millionen von Sendemasten weltweit, und an tausenden Orten findet man WLAN, oder es ist zumindest in Planung. Von Ende 2007 bis Ende 2008 soll allein die Zahl der mit WLAN ausgestatteten Gebäude in den USA und in Kanada von 12.400 auf 78.000 steigen. Innerhalb von nur 25 Jahren wurde die Mehrheit der Menschheit riesigen Mengen von elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt. Unsere Homöostase (das Gleichgewicht der Körperfunk-tionen) wurde durch die nie dagewesenen Mengen von EMR vollkommen durcheinander gebracht, sodass unser Körper ernsthaft in Gefahr ist, nicht mehr vernünftig zu funktionieren.
Auch was man nicht sieht, kann einem schaden Eine ständig steigende Anzahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass die größte Bedrohung unserer Gesundheit (und der aller Lebensformen) gegenwärtig von der schleichenden, allgegenwärtigen und unsichtbaren Verschmutzung unserer Umwelt ausgeht, die man Elektrosmog nennt. Viele Gesundheitsprobleme werden mit EMR in Verbindung gebracht, einschließlich einiger Krebsarten (vor allem Tumore im Gehirn, im Auge oder Ohr sowie Leukämie), Fehlgeburten, Missbildungen, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stress, Schwindel, Herzprobleme, Autismus, Lernstörungen, Schlaflosigkeit und Alzheimer. Was auch immer man ansonsten von dieser hoch technisierten Welt halten mag, fest steht, dass sie unserer aller Gesundheit gefährdet. Der Arzt, Forscher und Experte für elektromagnetische Strahlung Dr. Robert Becker, Autor des Buchs "Cross Currents: The Perils of Electropollution", der bereits zwei Mal für den Nobelpreis nominiert war, hat sich äußerst besorgt über Elektrosmog geäußert:
"Ich habe keinen Zweifel daran, dass der größte weltweite Umweltverschmutzungsfaktor im Augenblick die Ausbreitung elektromagnetischer Felder ist. Ich halte das für weitaus bedenklicher als die Globale Erwärmung [.] und die Vermehrung von Chemikalien in der Umwelt."
Die Zusammensetzung des Elektrosmogs Die 100 Billionen Zellen des menschlichen Körpers kommunizieren miteinander mittels komplizierter, niederfrequenter elektromagnetischer Signale und biochemischer Reaktionen. Auf diesen Wegen werden die Informationen transportiert, die dann in die biochemischen und physiologischen Vorgänge des Körpers umgesetzt werden. Wenn ein Körper ständig elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt ist, können diese Zellkommunikationswege stark gestört oder unterbrochen werden, was zu abnormem Stoffwechsel und letztlich zu Krankheiten führt. Der biologische Stress beeinträchtigt die physiologischen Abläufe und die interzelluläre Kommunikation in erheblichem Maße. Man braucht sich nur das Chaos vorstellen, das entsteht, wenn in einer Großstadt die Kommuni-kationswege zusammenbrechen. Im Körper bricht im Bereich der Zellen ein ganz ähnliches Chaos aus, wenn die normalen Vorgänge gestört werden und die Nachrichtenwege nicht mehr funktionieren. Die Arbeit der Zellen verschlechtert sich, die Zellmembran verhärtet, die Nährstoffe gelangen nicht mehr hinein und die Giftstoffe nicht mehr hinaus. Der Zusammenbruch der gesunden Zellabläufe führt zum biologischen Chaos in unserem Körper. Hunderte von Studien belegen die schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf das Immunsystem, die Enzymsynthese15, das Nervensystem, die Lernfähigkeit sowie auf Stimmungen und Verhaltensmuster. Alle Aspekte des Lebens auf molekularer, zellulärer, biochemischer und physiologischer Ebene können durch die Einwirkung von EMR beeinträchtigt werden.
EMR, Melatoninhemmung und Krebs Hormone sind einflussreiche Substanzen. Sie haben enorme Auswirkungen, wenn man bedenkt, in welch kleinen Mengen sie von den endokrinen Drüsen hergestellt werden. Die meisten Hormone, wie etwa Östrogen, Progesteron, Testosteron, Insulin und Melatonin, werden in Konzentrationen hergestellt, die man in ppb (parts per billion - Teile pro Milliarde) oder ppt (parts per trillion - Teile pro Billion) angibt. Doch selbst geringfügige Schwankungen im hormonellen Bereich können zu schwerwiegenden physiologischen Veränderungen führen. Da Hormone alle Abläufe des Lebens regulieren, ist es für die Gesundheit unumgänglich, sie im Gleichgewicht zu halten. Wenn das empfindliche hormonelle Gleichgewicht und die Hormonzyklen verändert werden, gerät die Fähigkeit des Körpers, die zentralen Systeme zu steuern, vollkommen aus den Fugen. Unser moderner Lebensstil bedroht die optimale Funktion der Hormonausschüttung auf vielfältige Weise. Stress, Giftstoffe, schlechtes Essen, Schlafmangel und Medikamente sind alles bekannte Störfaktoren, die die hormonellen Abläufe beeinträchtigen. Es gibt jedoch einen Faktor, der bisher überhaupt nicht beachtet wurde: elektromagnetische Strahlung. Die Beeinträchtigung unseres hormonellen Gleichgewichts ist womöglich eine der bedenklichsten Auswirkungen von EMR. In unserem Gehirn befindet sich eine lichtempfindliche endokrine Drüse, die Zirbeldrüse oder Epiphyse, die etwa erbsengroß ist. In vergangenen Zeiten galt die Zirbeldrüse als eine Art mystisches, allsehendes drittes Auge. Während man sie früher für überflüssig hielt, ist inzwischen klar, dass die Zirbeldrüse, die in der Tat lichtempfindlich wie ein Auge ist, eine der wichtigsten Drüsen des Körpers ist. Die Zirbeldrüse Die Zirbeldrüse ist der Haupthersteller des Hormons Melatonin. Es wurde vor 50 Jahren entdeckt und wird inzwischen als Wunderhormon gepriesen, das viele zentrale Abläufe im Bereich Wachs-tum und Gesundheit reguliert und einen starken Schutz gegen Krebs bietet. Melatonin wird etwa 90 Minuten nach dem Einschlafen produziert. Studien haben gezeigt, dass die Blutkonzentration des Hormons nach Einbruch der Dunkelheit ansteigt, während sie am Tag eher niedrig ist. Die höchsten Konzentrationen findet man mitten in der Nacht. Da die Zirbeldrüse auf Signale von den Sehnerven reagiert, kann starke Lichteinwirkung auf die Augen während der Nacht bei der betroffenen Person die verstärkte nächtliche Melatoninproduktion hemmen und so die durchschnittlich gebildete Tagesmenge reduzieren. Künstliches Licht während des Schlafs wirkt sich dabei viel negativer aus als natürliches. Natürlicher Krebsschutz wird gehemmtViele physiologische Prozesse vom Melatonin
entweder kontrolliert oder beeinflusst werden. Es steuert unseren Tagesrhythmus
und unsere Schlaf- und Wachzeiten. Außerdem zerstört es freie Radikale
besonders effizient und stellt dabei sicher, dass die DNS-Synthese und die
Zellteilung korrekt ablaufen. Melatonin hemmt nicht nur die Ausschüttung von
Östrogen, sondern stoppt auch unmittelbar die Entwicklung von Brustkrebs. Noch
auf eine andere Art wirkt Melatonin als Krebsbekämpfungsmittel: Unterstützt Elektrosmog das Krebswachstum?Im Jahr 2001 zeigten Dr. Masami Ishido und seine Kollegen an Japans nationalem Institut für Umweltstudien, dass mit Melatonin behandelte Brustkrebszellen wieder anfangen zu wachsen, wenn sie der elektromagnetischen Strahlung des Stromnetzes ausgesetzt sind. Sie fanden heraus, dass magnetische Felder das Nachrichtensystem der Zellen stören – ihr internes Kommunikationsnetzwerk, das darüber entscheidet, wie sie auf ihre Umwelt reagieren. In diesem Zusammenhang stellten Dr. Ishido und seine Kollegen auch einen der zentralen Grundsätze der klassischen Toxikologie in Frage: weniger ist besser als mehr. Der Effekt, den er bei EMR im Bereich von 12 Milligauß (mG) beobachtete, war in etwa der gleiche wie bei einem hundertfach stärkeren Feld (1 Gauß). Dr. Ishido fand sogar Hinweise darauf, dass die Auswirkungen der schwächeren elektromagnetischen Strahlung stärker waren. Diese Vorgänge sind Teil der Erklärung dafür, warum reduzierte Melatoninmengen im Körper aufgrund der Einwirkung von EMR erwiesenermaßen eine Reihe von Krebserkrankungen verursachen, etwa Brust- oder Prostatakrebs, kolorektale Karzinome, Melanome, Eierstockkrebs und Leukämie bei Kindern. Elektrosmog während es Schlafs erhöht das KrebsrisikoInzwischen weiß man, dass eine Störung der
Melatoninausschüttung bei Frequenzen stattfindet, die nur wenig über den
haushaltsüblichen von etwa 50 Hertz (Hz) (z. B. in Europa und Australien) oder
60 Hz (z. B. in den USA) liegen. Wer neben einem drahtlosen Telefon oder einer
Digitaluhr schläft oder im Haushalt defekte Leitungen liegen hat, ist ständiger
elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, die ausreicht, um die nächtliche
Produktion von Melatonin zu unterbinden. Dieses erhöhte Risiko steht laut wissenschaftlichen Erkenntnissen in
direktem Zusammenhang mit der Unterdrückung der Melatoninproduktion durch EMR.
Und nicht nur Frauen sollten sich über den Zusammenhang zwischen EMR und
Brustkrebs Sorgen machen. Weitere Hormonstörungen durch EMRDer Forscher und Physiologe Dr. Charles Graham
fand heraus, dass Magnetfelder zwei weitere Hormone beeinträchtigen. Er hat
Frauen im Labor über Nacht starker elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt,
was ihre Östrogenproduktion deutlich ansteigen ließ. Dies erhöht bekanntermaßen
das Brustkrebsrisiko. Elektrosmog beeinflusst Medikamente negativMillionen von Frauen bekommen Tamoxifen
verschrieben, das meistverordnete Medikament zur Nachbehandlung von Brustkrebs.
Eine sehr bedeutsame Studie hat gezeigt, dass Tamoxifen seine Fähigkeit, die
Vermehrung von Krebszellen zu bremsen, verliert, wenn es elektromagnetischer
Strahlung ausgesetzt ist. Die Intensität der Strahlung, die dazu notwendig ist
– 12 mG oder mehr – findet man in so gewöhnlichen Geräten wie Haartrocknern,
Staubsaugern, Dosenöffnern, Computern, Mikrowellenherden, Schreibtischlampen,
Mixern und elektrischen Uhren. Noch besorgniserregender war eine Studie, die
zeigte, dass Melatonin das Wachstum menschlicher Brustkrebszellen im Labor
bremst, diese Fähigkeit aber vollkommen verliert, wenn es einem Magnetfeld der
Stärke 12 mG ausgesetzt ist. Depressionen durch ElektrosmogEine Studie untersuchte die Hirnfunktion von
Affen, die 60 Hz starken Magnetfeldern ausgesetzt wurden. Man fand heraus, dass
die Serotonin- und Dopaminmengen sofort sanken, und dass nur das Dopamin (das
auf die Hirnprozesse einwirkt, die die Bewegungen kontrollieren, die Gefühle
und die Fähigkeit, Freude und Schmerz zu empfinden) einige Monate später wieder
den ursprünglichen Stand erreicht hatte. Dr. Becker bemerkt dazu: Andere Forscher schließen sich seiner Ansicht an. Stresshormone und elektromagnetische FelderWer starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt ist, hat auch erhöhte Adrenalinwerte. Adrenalin ist das "Flucht-oder-Kampf"-Hormon, das in den Nebennierendrüsen gebildet wird. B. Blake Levitt, der Autor von "Electrical Fields", sagt: "Andauernder, chronischer Stress schadet jeder Körperfunktion einschließlich des Reproduktionssystems. Unterschwelliger Stress kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und den Blutdruck erhöhen, was wiederum zu Herzerkrankungen und Schlaganfällen führen kann und das Immunsystem schwächt […] Selbst kurze Phasen, in denen man EMR ausgesetzt ist, wie etwa der regelmäßige Gebrauch eines drahtlosen Telefons im Laufe eines Tages können Spitzenwerte bei der Hormonproduktion auslösen." Das andere Stresshormon ist Cortisol, das bei Dauerstress in Aktion tritt.
Es wird ebenfalls in den Nebennieren produziert und spielt eine Rolle beim
Glukosestoffwechsel, bei der Regulierung des Blutdrucks, der Freisetzung von
Insulin, bei Entzündungen, der Regulierung des Hormonhaushalts und dem
Immunsystem. Handys und NahfeldstrahlungWir wissen, dass eine spezielle, sehr gefährliche
Form der elektromagnetischen Strahlung, die die Hirn- und Körperfunktionen
beeinträchtigt, das Signal ist, das von der Antenne des Handys im sogenannten
Nahfeld ausgesendet wird. (Auch wenn bei neueren Modellen die Antenne im Gerät
verborgen ist, hat dies keine Auswirkungen auf die Gefährlichkeit der Strahlung
im Nahfeld.) Elektrosmog kann die Blut-Hirn-Schranke überwindenDie Blut-Hirn-Schranke ist ein spezieller Filter in den Blutgefäßen des Gehirns, der verhindert, dass gefährliche Chemikalien in das empfindliche Gewebe des Gehirns gelangen und DNS-Strukturen aufbrechen. Nahfeldstrahlung ist in der Lage, diese Barriere zu überwinden, sodass giftige Chemikalien ungehindert ins Hirn eindringen können. Genetische Schäden durch ElektrosmogNahfeldstrahlung spielt auch bei Schädigungen der DNS eine Rolle. Bei vielen Untersuchungen wurden im Blut von Menschen, die Handys benutzen, Mikronuklei gefunden (DNS-Fragmente mit einer sie umgebenden Membran, die keinen physiologischen Zweck erfüllen). Mikronuklei entstehen, wenn die Zelle sich nicht mehr selbst reparieren kann und verweisen auf genetische Schäden. Wenn die Hirnzellen nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu reparieren, können sich Tumore bilden. Noch beunruhigender ist, dass das Vorhandensein von Mikronuklei auch auf andere gesundheitliche Störungen verweisen kann, z. B. ein anfälliges Immunsystem, Schlafstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Autismus und Alzheimer. Da die wichtigsten Drüsen des Körpers (Zirbeldrüse, Hypophyse und Hypothalamus)im Gehirn angesiedelt sind, können starke Störungen des hormonellen Botensystems von übermäßiger Handynutzung herrühren. Unfruchtbar durch Elektrosmog?Zudem gibt es noch die elektrischen Schaltkreise
des Handys, durch die Energie entsteht, die das Bio- oder Energiefeld einer
Person durcheinander bringen kann. Diese allgegenwärtige Strahlung
beeinträchtigt viele physiologische Prozesse. Wenn ein Mobiltelefon am Gürtel
befestigt oder in die Hosentaschen gesteckt wird, dann schädigt sein
Strahlungsfeld besonders das Gewebe und die Or-gane, die am nächsten liegen,
also vor allem im Beckenbereich. Zwei Studien haben bereits gezeigt, dass
männliche Handybenutzer 30 Prozent weniger Spermien besitzen. Da immer mehr
Frauen das Handy ebenfalls am Gürtel tragen, könnten auch weibliche
Reproduktionsorgane gefährdet sein. Handys, Zellmembranen und hochfrequente TrägerwellenIn den letzten Jahren
sind Handys und andere drahtlose Kommunikationsgeräte ins Zentrum der
Aufmerksamkeit gerückt, weil die Hochfrequenzwellen, die von ihnen ausgestrahlt
werden, im Verdacht stehen, menschliche Zellen schwer zu schädigen. Kritische Wissenschaftler werden kaltgestellt Dr. Carlo und sein Team aus 200 Forschern entdeckten jedoch Gegenteiliges. Nachdem Carlo der CTIA die Forschungsergebnisse präsentiert hatte, wurde er fristlos gekündigt und die Unterlagen landeten im Archiv. Dr. Carlo wurde daraufhin zu einem angesehenen und lautstarken Kritiker der Herstellerfirmen drahtloser Technologie und zu einem der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet des Elektrosmogs. Er sagt: "Wir gehen davon aus, dass diese hochfrequenten Trägerwellen Reaktionen der Proteine im Bereich der Zellmembran auslösen, was zur Störung der interzellulären Kommunikation und zur Bildung von freien Radikalen innerhalb der Zelle führt. Die Entdeckung dieser Vorgänge ist sehr wichtig, denn nun haben wir die Erklärung für die breit gestreuten Symptome, die wir bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Elektrosmog diagnostizieren, sowie auch für andere Leiden wie Kopfschmerzen und unerklärliche Angstzustände, die von nun an […] im Zusammenhang mit diesen Trägerwellen gesehen werden müssen." Stellen Sie sich vor, was mit einer Zelle passiert, die
keine lebenswichtigen Nährstoffe aufnehmen, keine Abfallstoffe ausscheiden und
nicht mehr vernünftig mit anderen Zellen kommunizieren kann: Das totale
Zellchaos bricht aus! Zunehmende Risiken durch drahtlose Technologie Die Mobile Telephone Health
Concerns Registry ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe
gemacht hat, Informationen über Gesundheitsprobleme durch Handys zu sammeln.
Früher bezogen sich die meisten Beschwerden auf Gesundheitsprobleme, die von
Mobiltelefonen ausgelöst wurden. Seit etwa zwei Jahren gehen jedoch zunehmend
Beschwerden ein, die durch Trägerwellen von allen möglichen drahtlosen Quellen
verursacht werden. Die Intensität dieser hochfrequenten Trägerwellen in der
Umwelt nähert sich der, die von Handys ausgestrahlt wird. Bedrohung der Gesundheit unserer Kinder durch Handys Dr. Carlo kennt dieses beispiellose öffentliche Gesundheitsproblem, das uns die immer drahtlosere Welt beschert, genauestens: "Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien, die belegen, dass hochfrequente Trägerwellen, die von Handys und anderen drahtlosen Geräten gesendet werden und die inzwischen weltweit von mehr als drei Milliarden Menschen genutzt werden, gefährlich sind. Die Herstellerindustrie hat sich bisher nicht mit dem Problem beschäftigt; Regierungen auf der ganzen Welt sind in ihrer Handlungsfähigkeit gehemmt, weil sie mit der Industrie verstrickt sind, und können daher die Verbraucher nicht schützen. Untersuchungen zeigen gesundheitliche Folgen auf, die von Lern- und Entwicklungsstörungen bis zu Krebs reichen.
Die schlechte Nachricht ist, dass wir vor einem nie da gewesenen Gesundheitsproblem stehen. Die gute Nachricht ist, dass es inzwischen einige wirkungsvolle, wissenschaftlich erwiesene, präventive Maßnahmen gibt.
Drei Gegenmaßnahmen empfohlen: Um das Problem des Elektrosmogs zu bekämpfen, müssen drei verschiedene Maßnahmen ergriffen werden: primäre, sekundäre und tertiäre. Dr. Carlo betont, dass alle drei Stufen der Intervention notwendig sind, um sicheren Schutz gegen Elektrosmog zu gewährleisten. Er nennt dies das Modell für öffentliche Gesundheit.
Um einen möglichst hohen Schutz zu gewährleisten, müssen
alle drei "Phasen" gleichzeitig angewendet werden: Die Zellen müssen
vor unmittelbarem Schaden geschützt, die Zellkommuni-kation muss wieder
hergestellt und der Körper muss mit den notwendigen Nährstoffen versorgt
werden, damit er sich selbst heilen und gesund bleiben kann. "Da sich der Elektrosmog auf alle diese drei Ebenen direkt oder indirekt auswirkt, ist er das ernsthafteste Gesundheitsproblem, mit dem wir je konfrontiert wurden – ein vielschichtiges Problem, das heimtückisch unser Leben bedroht. Der Elektrosmog stört zentrale biologische Prozesse, wozu auch das Immunsystem und andere physiologische Schutzsysteme gehören. So macht er die Bevölkerung anfälliger für andere Schädigungsfaktoren in der Umwelt, etwa Luft und Wasserverschmutzung, minderwertige Nahrung, Viren und Bakterien sowie Stressfaktoren wie extreme Hitze oder Kälte und belastende Lebenssituationen." Nehmen Sie Ihre eigene Verantwortung wahr Während wir Hals über Kopf in unsere aufregende High-Tech-Welt rasen, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir alle Teilnehmer eines gigantischen Experiments sind. Elektrosmog ist eine sehr reale Bedrohung für gegenwärtige und zukünftige Generationen. Effektive Gegenmaßnahmen sind kein Luxus, sondern schlichte Notwendigkeit. Ob es einem gefällt oder nicht, das expandie-rende, alles verschlingende Reich der elektromagnetischen Strahlung wird uns erhalten bleiben. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um sich, seine Familie und zukünftige Generationen zu schützen.
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