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Gesundheitsprobleme wegen Energiesparlampen: Vier Fallbeispiele |
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| www.buergerwelle-schweiz.org 18.11.2008 | ||
| 5. Mai 2007 | ||
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Mit großem Interesse las ich Ihr Interview im K-Tipp über die Strahlung von Sparlampen.
Mein Sohn (21) hatte bis danhin eine Tischleuchte mit Sparlampe. Er klagte oft über heftige Kopfschmerzen, unausstehliche Migräne und starkes Augenleiden. Die Distanz zur Tischleuchte betrug ca. 30 cm.
Wir wussten natürlich nichts über die starken Strahlungen, welche solche Lampen von sich geben und sandten ihn daher zum Augenarzt, welcher nur eine minime Korrektur für die Brillengläser verschrieb. Selbst hatte der Arzt keine Erklärung. Unser Sohn erlebte wirklich alle Symptome, die Sie im Artikel beschrieben haben.
Nun haben wir ihm eine neue 230 Volt-Halogen-Tischlampe gekauft — und sämtliche Beschwerden sind vorbei. Dieter Aeppli, 8117 Fällanden |
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| 3. Juli 2007 | ||
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Zu Ihrem Artikel über die Energiesparlampen habe ich Ihnen schon vor längerem folgendes mitteilen wollen.
Seit Jahren rate ich den Eltern meiner Schulkinder, keine Sparlampen im Lernbereich zu verwenden. Denn in der Nähe einer Sparlampe lässt mein Gehirn beim konzentrierten Arbeiten alle 10-15 Minuten eine Sequenz der totalen Dunkelheit entstehen, d.h. ich sehe für einen Augenblick überhaupt nichts, obwohl die Lampe eingeschaltet ist. “Sequenz“ heisst einen Augenblick lang, ganz kurz, Bruchteil einer Sekunde, doch es unterbricht einen Gedankengang, bringt den Arbeitsfluss zum Stocken. Wenn dies 3-4mal pro Stunde geschieht, so ist ein konzentriertes Arbeiten nicht möglich.
Das habe ich festgestellt vor ca. 4-5 Jahren. Ob das bei jeder Sparlampe der Fall ist, kann ich nicht sagen, denn ich meide sie seither. Diese Sequenzen der Dunkelheit sind ein Unfallrisiko und ein Unruhefaktor beim Lernen.
Danke für Ihre Arbeit.
Jana Siegfried
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| 10. Juli 2007 | ||
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Mit Enthusiasmus hatte ich Energiesparlampen gekauft in der Absicht, wenigstens einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Leider musste ich, obwohl ich es lange nicht wahrhaben wollte, feststellen, dass ich mich mehr und mehr schlecht fühlte, wenn ich abends unter der Stehleuchte mit Sparlampe las. Meine Augen wurden bleischwer, ich konnte samt Brille kaum mehr sehen. Im Nacken fröstelte es mich und gleichzeitig schwitzte ich. Nachher lag ich todmüde im Bett, aber konnte nicht schlafen. Hinzu kam eine nie gekannte “Gedankenleere“.
Ich bin zwar 70 Jahre
alt, aber dennoch selbstkritisch genug, um nicht wegen jedem “Bobo“ zu
hyperventilieren, finde es aber nicht in Ordnung, Menschen, die unerklärliches
Unwohlsein äußern, das so oft auch mit Ängsten verbunden ist, mit der
Sensibilität eines Traktors zu “überfahren“. Irgendwann habe ich (versuchsweise) die Sparlampen wieder gegen normale Glühbirnen ausgetauscht — und mein Befinden normalisierte sich wieder! Das war noch bevor ich den Artikel über Energiesparlampen im “Bund“ vom 21. Juni 2007 las.
Mit freundlichen Grüssen
J. Kolberg-Juen, Dipl. Krankenschwester, CH-1 700 Fribourg
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| 28. Oktober 2008 | ||
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“Ich stand letzen Freitag nichts ahnend an einem Schalter und fühlte plötzlich einen Druck-Schmerz im Kopf. Diese Art Schmerz kenne ich gut. Er stammt regelmäßig von Energiesparlampen. Draussen schien die Sonne. Ich konnte also wirklich nicht wissen, dass in diesem öffentlichen Raum wenige Sparlampen eingeschaltet waren. Auf diese wurde ich wie immer durch meinen Schmerz im Kopf aufmerksam. Erst jetzt schaute ich hinauf und stellte einmal mehr fest: Elektrosmog ist keine Einbildung! — Ich frage mich nur, welche Lampen ich künftig kaufen kann!
Verena Berger, Wettswil“ |
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Kommentar der Bürgerwelle Schweiz:
Es mag erstaunen, dass hier eine bestimmte Art von Beschwerdesymptomen einer bestimmten Ursache —hier den Sparlampen — zugeordnet werden kann. Für messtechnisch arbeitende Fachleute ist das jedoch nichts Ungewöhnliches. Oftmals trifft man auf elektrosensible Menschen, die aufgrund ihrer Erfahrung anhand der Art einer plötzlich auftretenden Beschwerde die verursachende Feld- oder Strahlungsquelle “blind“ und recht zuverlässig identifizieren können. Denn zuerst ist jeweils die Wahrnehmung da, zu der nachher in der Umgebung die Quelle gesucht wird.
Dies ist ein weiterer Hinweis dafür, dass es sich bei solchen Beschwerden in der Regel nicht um einen psychisch bedingten sogenannten Nocebo-Effekt, sondern um physiologische Wirkungen handelt. Der individuelle Organismus antwortet auf unterschiedliche Feld- und Strahlungseigenschaften (niederfrequente Pulsung; Struktur der Einzelsignale) in individuell-charakteristischer Weise. |
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Helmut Langenbach |
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